EN 1621-1
EN 1621-1 ist die Norm für Gelenkprotektoren bei Motorradbekleidung. Dazu zählen zum Beispiel Protektoren an Schulter, Ellbogen, Knie oder Hüfte.
Diese Protektoren sollen bei einem Aufprall helfen, die einwirkende Energie zu reduzieren. Deshalb findet man sie in vielen Motorradjacken, Motorradhosen, Motorradjeans und Protektorenwesten.
Für die Auswahl ist nicht nur wichtig, ob ein Protektor nach EN 1621-1 geprüft ist. Entscheidend ist auch, ob er richtig positioniert ist. Ein Knieprotektor, der beim Sitzen am Motorrad zu tief oder zu hoch liegt, kann im Ernstfall schlechter schützen.
Darum sollte Motorradbekleidung immer in einer realistischen Haltung probiert werden. Gerade bei Jacken und Hosen merkt man erst beim Beugen von Armen und Knien, ob die Protektoren wirklich dort sitzen, wo sie sitzen sollen.
CE-Level 1 bezeichnet eine Schutzstufe bei Motorrad-Protektoren. Solche Protektoren werden geprüft, damit sie bei einem Aufprall einen Teil der Energie aufnehmen und die Belastung auf den Körper reduzieren.
Level 1 ist häufig leichter, dünner und beweglicher als Level-2-Protektoren. Das kann bei Motorradbekleidung angenehm sein, wenn viel Beweglichkeit, Komfort oder Alltagstauglichkeit gefragt ist.
Wichtig ist aber: Level 1 bedeutet nicht „schlecht“, sondern eine bestimmte geprüfte Schutzstufe. Ob Level 1 oder Level 2 sinnvoller ist, hängt vom Einsatzbereich ab. Für sportliches Fahren, längere Touren oder höheren Sicherheitsanspruch kann Level 2 interessanter sein. Für sehr komfortorientierte Kleidung kann Level 1 je nach Produkt ebenfalls passend sein.
Entscheidend ist nicht nur das Level, sondern auch der Sitz. Ein Protektor schützt nur sinnvoll, wenn er an der richtigen Stelle bleibt.
Beispiel einer CE-Kennzeichnung auf einem Motorrad-Protektor. Wichtig sind vor allem Norm, Schutzbereich und Schutzlevel.






